Existenzgründung

Gastgewerbe? Aber es ist ja auch so einfach! So sieht das unser fiktiver "Paul Ahnungslos":
 
"Gastgewerbe? Das bekomme ich ja wohl noch hin. Berufsqualifikationen brauch ich da ja nicht. Sieht das Gesetz ja auch nicht vor. Also bitte! Businessplan? Hält doch nur auf. Brauche ich nicht; hab ich auch so im Griff. Schließlich weiß ich ja, was ich will! Deshalb brauch ich ja auch keinen Betriebsberater. Der kostet eh nur einen haufen Geld. Das Geld kann ich besser einsetzen! Stimmt's? Was mir da erzählt wird, kenn ich ja auch schon. Ist also unnötig. Unternehmerschlüsselqualifikation? Ist doch mein Laden! Is klar: da bin ich der Chef! Kaufmännische Kenntnisse? Och! Ich verkauf halt und verdien damit. Mehr brauch ich eigentlich nicht zu wissen. Pachtvertragsprüfung? Was ist denn das? Geht eh nur alles um die Pachthöhe. Die schätz ich mal so über den Daumen. Passt dann schon! Sonst ist da ja auch nichts zu regeln. Kann ich also allein. Steuerliche Optimierung? Da such ich mir halt nen Steuerberater. Reicht noch, wenn ich mein Geschäft eröffne. Frühestens! Der kostet ja ansonsten auch nur Geld. Brauch ich also jetzt noch nicht. Wirtschaftsförderung? Im Gastgewerbe? Gibt's sowieso nix! Also was soll's. Dem Vorgänger kauf ich die Ware ab. So viel hab ich ja gerade noch. Und dann kann's losgehen! Dann mach ich den Laden auf und mach die gaaanz dicke Kohle! Dann kommen die Kunden zu mir, ganz von allein, weil ich nämlich so gut bin!"
 
 
Ganz ehrlich: wir möchten hier niemanden vor den Kopf stoßen. Aber einmal Hand auf's Herz: was glauben Sie, wie viele Unternehmer so ihre Karriere im Gastgewerbe beginnen?
 
Die Existenzgründer im Gastgewerbe machen immer wieder die gleichen Fehler:
 
Es wird kein eigener Businessplan erstellt. Soweit ggf. ein Businessplan erstellt wird, wird dieser nicht mehr seitens eines kompetenten Betriebsberaters gegengeprüft.
 
Unternehmerschlüsselqualifikationen werden nicht erworben. Insbesondere grundlegende  kaufmännische Kenntnisse fehlen oft.
 
Strategische Verträge bei der Existenzgründung werden nicht vorab auf Fallstricke seitens eines juristischen Beraters geprüft, sondern einfach unterzeichnet.
 
Eine steuerliche Optimierung aller Verträge wird nicht veranlasst.
 
Wirtschaftsfördermittel - die durchaus vorhanden sind! - werden nicht angefragt.
 
Eine Existenzgründung in einer solchen Weise lässt erahnen, dass sich ein Erfolg hier wohl kaum einstellen wird.
In kaum einer anderen Branche geht bei den Existenzgründungen so viel daneben, wie im Gastgewerbe.
Rund 50% der Existenzgründer brechen ihre Geschäftstätigkeit innerhalb von drei Jahren wieder ab - oftmals hoch verschuldet!
Nicht selten folgt ein Verbraucherinsolvenzverfahren.
 
Folgende Tipps möchten wir an die Hand geben:
 
- Informationen sammeln! Machen Sie sich zunächst einmal schlau! Es gibt im Zeitalter des Internet so viele gute Möglichkeiten, sich zunächst einmal eine Übersicht zu verschaffen!
Natürlich hält der DEHOGA viele für Sie als Existenzgründer wichtige Informationen vor! Aber auch die IHKn führen ein großes Spektrum an Nachschlagewerken und Informationsbroschüren.
Wichtig: nicht vorschnell irgend welche Verträge abschließen! Mit solchen vorschnellen Entscheidungen verbauen Sie sich in aller Regel eine erfolgreiche Existenz.
Also: zunächst nur Vorgespräche führen, z.B. bei einer Anpachtung.
 
- Sobald man seine Geschäftsidee einmal vor Augen hat, sollte man sich intensiv mit einem Businessplan beschäftigen! Dies ist Arbeit - kein Zweifel! Diese Arbeit zahlt sich aber für Sie aus. Wer schon zu bequem ist, einen solchen Geschäftsplan zu erarbeiten, der sollte die Sache insgesamt doch besser lassen! Es fehlt dann bereits an einer wichtigen Voraussetzung, um erfolgreich in einer Existenzgründung zu sein. Der DEHOGA hat speziell zur Gründung einer Existenz im Gastgewerbe einen Leitfaden mit CD-Rom herausgegeben. Anhand dieser CD-Rom können Sie einen expliziten Businessplan erstellen.
 
 
- Jetzt muss der Schritt zum Betriebsberater kommen. Der Businessplan ist auf die Chancen seiner Umsetzbarkeit und seiner Erfolgsaussichten zu prüfen. Je genauer gearbeitet wurde, desto wahrscheinlicher ist der Erfolg. Die Betriebswirte seitens des DEHOGA nehmen sich gerne einer solchen Businessplanüberprüfung an. Über unsere cbg-Betriebsberatung kann eine Überprüfung und Optimierung Ihres Businessplans erfolgen. Unsere Betriebsberater erreichen Sie unter: cbg GmbH, Brückes 18, 55545 Bad Kreuznach, Tel 0671-840-400. Rufen Sie an und setzen Sie sich mit diesen in Verbindung! Die Prüfung/Optimierung Ihrer Planungen erfolgt entgeltlich. Jedoch bestehen Wirtschaftsförderprogramme für diese Beratung. Die Beratungskonditionen der cbg GmbH sowie die Wiortschaftsförderbeträge können Sie hier entnehmen: Konditionen. Zudem erhalten Sie nochmals erheblich bessere Konditionen, wenn Sie dem DEHOGA als Mitglied beitreten!
 
- Mit der Optimierung Ihres Businessplans einher geht natürlich auch die Analyse der Wirtschaftsfördermöglichkeiten. Und diese gibt es! Nehmen Sie z.B. nur das KfW-Startgeld: ein zinsvergünstigtes Darlehen bis zu 100.000,00 € Kreditsumme. Das Programm beinhaltet neben der Zinsvergünstigung zudem eine 100%-Fremdfinanzierung! 80% der Darlehenssumme sichert die KfW gegenüber Ihrer Hausbank bzw. gewählten Bank ab! Infomationen zum KfW-StartGeld entnehmen Sie bitte hier: KfW-StartGeld. Soweit eine Optimierung in diesem Bereich erfolgt ist und die Unterlagen auch die einschlägigen Fördermittel berücksichtigt haben, gilt es, die weiteren Schritte mit Bedacht zu gehen.
 
- Wenn Sie sich nunmehr mit Ihren Partnern vom Grunde her einig sind, gilt es, die wesentlichen Verträge aufzusetzen bzw. prüfen zu lassen. Folgender Grundsatz sollte berücksichtigt werden: keine Unterschrift vor juristischer und wirtschaftlicher Gegenprüfung! So Sie Mitglied im DEHOGA Rheinland-PFalz werden, können Sie auf die juristischen Berater kostenfrei zurückgreifen!

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Die Beratung findet im Büro der cbg in Bad Kreuznach statt!

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